startsafe - Der junge Erste-Hilfe-Kurs™
Informationen für Betriebe und Fahrschulen
Wie können wir Erste Hilfe für Jugendliche interessant machen? Dies war unsere Ausgangsfrage für die Entwicklung von startsafe – Der junge Erste-Hilfe-Kurs™. Anstatt, wie so üblich, langweiliger Frontalunterricht gepaart mit medizinischen Floskeln und hypothetischen Fragerunden sollte es ein Kurs sein, der “Action” verspricht und von den Jugendlichen verstanden wird.
startsafe – Der junge Erste-Hilfe-Kurs ist ein Projekt unter der Trägerschaft des Instituts für Gesundheitsförderung und Prävention der medual gGmbH aus Karlsruhe. In einer zweijährigen Ausarbeitungszeit wurden die pädagogischen Ansätze der Erste-Hilfe-Ausbildungen untersucht und bewertet. Unter wissenschaftlicher Begleitung ist ein Programm entstanden, das eine höhere erzieherische Nachhaltigkeit, durch eine individuell methodisch-didaktische Verfahrensweise, verspricht. Darüber hinaus, werden durch präventive Hinweise im Unterricht die überwiegend jugendlichen Teilnehmer für Themen wie Rasen, Alkohol und Drogen am Steuer oder auch Gewalt wiederholt sensibilisiert.
Wie gemacht für Fahrschulen
Europaweit über 40.000 Straßenverkehrstote pro Jahr. Das entspricht über 300 Flugzeugabstürzen von Mittelstreckenmaschinen. Statistisch gesehen wird eine von drei Personen im Laufe ihres Lebens bei einem Verkehrsunfall verletzt. Bis zum Alter von 55 Jahren sind Verkehrunfälle die häufigste Ursache für die Einlieferung in ein Krankenhaus. Insbesondere Fahranfänger und junge Autofahrer sind gefährdet. Ein großes Stück Arbeit heißt: Sensibilisierung. Dazu zählt auch der klassische Kurs in lebensrettenden Sofortmaßnahmen, der in Deutschland Bestandteil eines jeden Führerscheins ist. Doch nicht einmal ein Drittel der Teilnehmer kann direkt nach einem Kurs einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen, so dokumentiert eine Studie aus dem Jahr 2003.
startsafe – Der junge Erste-Hilfe-Kurs™ ist inhaltlich konform und anerkannt nach FeV (Lebensrettende Sofortmaßnahmen bzw. Erste Hilfe). Im Rahmen dieses Projekts haben wir die European Road Saftey Charta der Europäischen Kommission unterzeichnet. Die European Road Saftey Charta hat als gemeinsames Ziel die Halbierung der Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2010.
Integration in den Betrieb vom ersten Tag an
startsafe für Azubis wurde schon von der SAP AG, der NEFF Haushaltsgeräte GmbH, Siemens AG und vielen mehr in Anspruch genommen. Durch die flexible Einbindung der betrieblichen Belange im Arbeits- und Gesundheitsschutz enstehen für die Betriebe ganz nebenbei wertvolle Effekte. Mehr Referenzen auch unter www.medual.de.
Hier einige Beispiel der möglichen Module:
Grundmodule
Inhaltlich konform und anerkannt nach FeV (Fahrschüler) und BGV A1 (betrieblicher Ersthelfer):
- Erste-Hilfe Training bzw. Lebensrettende Sofortmaßnahmen (mind. 8 UE)
- Erste-Hilfe Lehrgang (mind. 16 UE)
Präventions-Module
- Alkohol im Strassenverkehr
- Rasen ist doof
- Rauchfrei
- Prävention von Gewalt
- Komasaufen
Azubi-Module
- Brandschutzhelfer/Brandschutzschulung (plus 4 UE)
- Frühdefibrillation/AED-Anwendung
- Evakuierung
- Betriebliches Notfallmanagement (Unternehmensbezogen)
eEH-Module (nur bei 2-3tägigen Veranstaltungen möglich)
- Förderung der eigenen Persönlichkeit
- Verbesserung der Entscheidungsfähigkeit
- Erhöhung der Frustrationstoleranz
- Entwicklung sozialer Kompetenzen
- adäquate Kompromissbereitschaft
- angemessenes Durchsetzungsvermögen
- Verbesserung der Konfliktfähigkeit
- Förderung der Kommunikation innerhalb der Gruppe
Durch den speziellen Aufbau der Erste-Hilfe-Themen wird im Vergleich zu den regulären Erste-Hilfe-Kursen nicht mehr Zeit veranschlagt. Am Beispiel “Komasaufen” wird dies deutlich: Das Modul “Komasaufen” wird in das Erste-Hilfe-Thema Bewusstlosigkeit integriert. Wir erklären die Bewusstlosigkeit, verursacht durch Komasaufen, und sprechen dabei über die generellen Gefahren des Komasaufens. Zwei Minuten, die bei der nächsten Party nachhaltig sein werden.
Wünschen Sie weitere Informationen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.